Projektwerkstatt für eine klimaresiliente Bonner Innenstadt: vier Ideen mit Eigen-Sinn entwickelt

Vier Projektideen entwickelten die Teilnehmenden der zweiteiligen Projektwerkstatt, die im Rahmen des Klimaviertel Bonn auf Einladung des Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und des Quartiersmanagements des Macke-Viertels stattfand. Ausgangspunkt der Projektwerkstatt war die Frage an die Teilnehmenden: Was begeistert dich? Was gibt dir Sinn? Dies diente als “innerer Kompass” für die Entwicklung von Projekten, die genau zu einem passen.

Die Ergebnisse waren entsprechend Herzensanliegen:

So war für eine Teilnehmende entscheidend, über das gemeinsame Pflanzen und Gestalten von Baumscheiben u.a. nicht nur zur Biodiversität und Klimaresilient in ihrer Nachbarschaft beizutragen, sondern – das war der Kern – auch zu Verbundenheit zwischen den Anwohnenden. Mut zu machen, sich langfristig zu orientieren, darum ging es einem Teilnehmer, der gemeinsam mit anderen eine Solarbank entwickeln will, mit der Bürger*innen bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen animiert werden sollen, mehr auf Balkonkraftwerke zu setzen. Kleine Wildnis-Oasen zu identifizieren oder zu schaffen und diese mit Schildern für andere kenntlich zu machen, ist das Herzensprojekt einer weiteren Teilnehmerin. Beim vierten Projekt geht es darum, den Garten einer Initiative mitten in Bonn so zu gestalten. Das Ziel: Kitas ermöglichen, über heimische Pflanzen, Trittsteine und kleine Experimente buchstäblich zu begreifen, was Natur ausmacht.

Methodischer Ansatz der Projektwerkstatt war das Konzept der Inner Development Goals (IDGs), einem Kompetenzmodell der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die IDGs unterstützen, so die Erfahrung des WILA Bonn, Menschen dabei, herauszufinden, was es braucht, um ins Handeln zu kommen

(Ein Gastbeitrag von Brigitte Peter, „Learning for Future“, Wissenschaftsladen Bonn)

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