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Alleinerziehende und gemeinschaftliches Wohnen

6 Juni @ 18:30

Online: Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen – Alleinerziehende und gemeinschaftliches Wohnen

Alleinerziehende stehen häufig vor besonderen Herausforderungen, wenn es um ihre Wohnsituation geht. Beengte Wohnverhältnisse mit zu wenigen Zimmern, hohe Miet- und Nebenkosten, ein unsicheres Wohnumfeld, sind eher die Regel als die Ausnahme.

Gemeinschaftliche Wohnformen können hier auf vielfältige Weise Lösungen bieten: Eingebunden sein in ein soziales Netzwerk, gegenseitige Hilfen im Alltag, Unterstützung bei der Betreuung der Kinder, finanzielle Entlastung durch Teilen von Räumen, Sachen und Geräten, Spielgefährten für die Kinder, sind nur einige der Vorteile, von denen die Alleinerziehenden und ihre Kinder profitieren können.

Den vielen Vorteilen, aber auch den Schwierigkeiten bei der Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnformen mit Alleinerziehenden, gehen wir an diesem Abend nach, gemeinsam mitHeidi Thiemann und Britta Körschgen von der Stiftung Alltagsheldinnen sowie mit Vertreterinnen von gemeinschaftlichen Wohnprojekten aus Wien und München. Wie gelingt es, dass zukünftig mehr gemeinschaftliche Wohnprojekte mit Alleinerziehenden entstehen?

Heidi Thiemann ist Initiatorin und geschäftsführende Vorständin, Britta Körschgen leitet den Fachbereich GUTES WOHNEN bei der Stiftung Alltagsheld:innen. Die Stiftung Alltagsheld:innen setzt sich als gemeinnützige Stiftung für die Rechte von Alleinerziehenden ein. GUTES WOHNEN ist einer der Schwerpunktthemen der Stiftung. Auf Initiative der Stiftung wurde das Bündnis GW4AE – Gutes Wohnen für Alleinerziehende gegründet. Die Stiftung hat ein Förderprogramm für gemeinschaftliches Wohnen mit Alleinerziehenden aufgelegt, das sie an diesem Abend vorstellen wird. 

Sahra Zeller ist Geschäftsführerin des JUNO e.V., Wien. Sie wird von mehreren Mietprojekten aus Wien berichten, die in Kooperation von Wohnungsbaugesell-schaften und dem JUNO e.V. umgesetzt wurden.

Im Genossenschaftsprojekt Freimundo, einem Projekt das die Kooperative Großstadt e.G. aktuell in München entwickelt, werden auf Anregung und in Kooperation mit dem siaf e.V. 12 von 100 Wohnungen für Alleinerziehende geplant. Kira Wüsten, Geschäftsführerin des siaf e.V., begleitet die Gruppe der Alleinerziehenden bei der Umsetzung.

JUNO e.V. und siaf e.V. wurden von der Stiftung Alltagsheld:innen gefördert.

Moderation: Almut Skriver, Leiterin der MitStadtZentrale im hdak

Donnerstag, 06.06.2024, 18:30 bis 20:00 Uhr | Online  | Veranstalter: MitStadtZentrale, Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, | kostenlose Teilnahme, keine Anmeldung erforderlich

Veranstaltungsort

Online
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Veranstalter

MitStadtZentrale im hdak