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Filmfair: Push – Für das Grundrecht auf Wohnen
„Ich glaube, es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, erklärt Leilani Farha, Gründerin des internationalen Aktionsbündnisses „The Shift“. Diese Initiative setzt sich, wie viele andere auch, für einen fairen Umgang mit Wohnraum ein. Denn durch steigende Einwohnerzahlen, explodierende Immobilienpreise und Mieten gibt es kaum noch freien Wohnraum insbesondere in Metropolen rund um den Globus. Das globale Finanzsystem befeuert die Kapitalisierung des Wohnungsmarktes und führt seit Jahren zu Spekulationsgeschäften in großem Stil. Fredrik Gertten lässt in seinem Dokumentarfilm unterschiedliche Sichtweisen zu Wort kommen: neben verzweifelten Bewohner*innen, die ihre teils ausweglose Situation schildern, erklären die Soziologin Saskia Sassen, der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz und der Schriftsteller Roberto Saviano, wie die Verwandlung von Immobilien in Kapitalposten, die auf den Finanzmärkten verschoben werden wie Aktien oder Rohstoffe, innerhalb weniger Jahre zu einer weltweiten sozialen Krise geführt hat.
Im Anschluss diskutieren mit dem Publikum:
Barbara Scholz, Leiterin „Planen und Bauen“ im Sektorvorhaben Stadt der GIZ Bonn
Julian Karsunky, Vorstand Netzwerk politik|ateilier e.V. (Moderation)

Ich find das ganz große Klasse, was Sie da machen. Sie sind Vorreiter eines neuen möglichen Lebens auf unserer Erde.…
Hallo Ulrich Feldmann, laut Impressum ist die Bewegung als gemeinnützige Organisation verfasst: Change Clubs gGmbH
Ist Change Clubs ein eingetragener Verein?